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Für die besonders tiefen Temperaturen im Winter an der Ostfront wurde an die Truppe besonderes Schuhwerk ausgegeben. Anstelle von Marschstiefeln oder Schnürschuhen erhielten die Soldaten meist kniehohe Filzstiefel. Diese bestanden aus rund 1 cm dickem graubraunem Filz. Dabei war der eigentliche Fußteil sowie auch teilweise der Bereich bis zum Knöchel des Stiefels mit Leder besetzt. Bei diesen Stiefeln gab es zudem besonders große Ausführungen, die es dem Soldaten erlaubten, mit samt seiner eigentlichen Schuhe rein zu schlüpfen.
Im Winter des Jahres 1941/42 wurde in eigenen SS-Betrieben ein sogenannter Überschuh aus Strohgeflecht produziert und der Truppe zugeführt. Diese äußerst preiswerte Alternative wurde bei Bedarf ebenfalls über dem normalen Schuhwerk getragen. Diese erwiesen sich jedoch als extrem klobig und schränkten die Beweglichkeit des Soldaten stark ein. Dennoch hielten sie die Füße deutlich wärmer als die anderen Varianten.
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