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Samstag, den 21. November 1942 Im Gebiet des Terek führte der Feind hartnäckige Angriffe, die wie bisher unter hohen blutigen Verlusten für die Sowjets zurückgeschlagen wurden. Bei den erfolgreichen Angriffs- und Abwehrkämpfen in diesem Raum wurden in der Zeit vom 25. Oktober bis zum 19. November 18300 Gefangene eingebracht und 189 Panzer, 283 Geschütze und 630 schwere Infanteriewaffen erbeutet oder vernichtet. Südlich Stalingrad und in der Kalmückensteppe trat der Feind mit starken von Panzern unterstützten Kräften zum Angriff an. Eine motorisierte feindliche Kräftegruppe wurde dabei aufgerieben. Auch am unteren Don dauern die erbitterten Abwehrkämpfe deutscher und rumänischer Truppen an. Ein durch unsere Stellungen durchgebrochenes verstärktes sowjetisches Kavallerieregiment wurde eingeschlossen und vernichtet. Ein mit zahlreichen Booten unternommener feindlicher Übersetzversuch über die Newa scheiterte im zusammengefaßten deutschen Abwehrfeuer. Bei örtlichen Kämpfen an dieser Front wurden 60 zäh verteidigte Sowjetbunker genommen. Bei einem Stoßtruppunternehmen vernichtete ein Verband der Waffen-SS eine große Anzahl Kampfstände und fügte dem Feind hohe Verluste zu. Deutsche Kampfflugzeuge griffen im Hohen Norden eine Teilstrecke der Murman-Bahn mit guter Wirkung an. In der Cyrenaika und an der tunesisch-algerischen Grenze entwickelten sich erfolgreiche Spähtruppkämpfe. Nachschubkolonnen des Feindes wurden bombardiert. Im Kampf gegen die britisch-amerikanische Nachschubflotte versenkte ein deutsches Unterseeboot westlich Gibraltar aus einem stark gesicherten Geleitzug drei mit Kriegsmaterial vollbeladene Transporter von zusammen 15 000 BRT und torpedierte ein viertes Schiff. Die Luftwaffe erzielte Bombentreffer auf zwei größere Handelsschiffe vor Algier und Philippeville und in den Hafenanlagen beider Städte. Luftangriffe richteten sich ferner gegen Flugplätze und Bahnanlagen. Hallen und abgestellte Flugzeuge wurden in Brand geworfen. In der Nacht vom 19. zum 20. November flogen zwei britische Kampfflugzeuge mit je einem Segelflugzeug im Schlepp in Südnorwegen ein. Ein Kampfflugzeug und beide Segelflugzeuge wurden zur Landung gezwungen, die mitgeführten Sabotagetrupps zum Kampf gestellt und bis zum letzten Mann niedergemacht. In den besetzten Westgebieten wurden sechs britische Flugzeuge abgeschossen. In der Zeit vom 1. bis zum 20. November verlor die britische Luftwaffe 249 Flugzeuge, davon 120 über dem Mittelmeer und in Nordafrika. Flakartillerie und Schiffseinheiten der Kriegsmarine sind hieran mit 40 Abschüssen beteiligt. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 97 eigene Flugzeuge verloren. Bei den Kämpfen gegen die feindliche Landungsflotte im Mittelmeer zeichnete sich das Unterseeboot unter Führung von Kapitänleutnant Dommes besonders aus. Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, griffen deutsche Unterseeboote im Nordatlantik einen Geleitzug an und versenkten aus ihm in tagelangen zähen Kämpfen 15 Schiffe mit 78 000 BRT sowie zwei Zerstörer und eine Korvette. Weitere vier Schiffe wurden durch Torpedotreffer beschädigt. Außerdem versenkten die deutschen Unterseeboote vor Nord- und Mittelamerika und ostwärts Kapstadt acht Schiffe mit 42000 BRT. Ein weiteres Schiff wurde torpediert. Damit verlor der Gegner außer den genannten Sicherungsstreitkräften wieder 23 Schiffe mit insgesamt 120 000 BRT seines Handelsschiffsraums. Bei den Geleitzugkämpfen zeichnete sich das Unterseeboot unter Führung von Kapitänleutnant Schneider besonders aus. |
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