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Montag, den 13. März 1944 Der Schwerpunkt der sowjetischen Großangriffe liegt unverändert im Südabschnitt der Ostfront. Unsere Truppen leisteten dort dem mit überlegenen Kräften angreifenden Feind hartnäckigen Widerstand und wiesen auch gestern zahlreiche Angriffe in schweren Kämpfen ab. In den Einbruchsräumen südwestlich Kriwol Rog, südwestlich Uman und im Raum östlich Tarnopol wurden Angriffspitzen der Bolschewisten nach Abschuß einer größeren Anzahl feindlicher Panzer aufgefangen. Bei diesen Kämpfen hat eine abgeschnittene Kampfgruppe unter Führung des Oberst Bregenzer das Vordringen vielfach überlegenen Feindes mehrere Tage aufgehalten, sich dann zurückgekämpft und auch dabei noch 25 feindliche Panzer im Nahkampf vernichtet. In den schweren Abwehrkämpfen der letzten Tage haben sich im Raum östlich Tarnopol die 1. SS-Panzerdivision Leibstandarte SS "Adolf Hitler" unter der stellvertretenden Führung des Obersturmbannführers Lehmann und die thüringische 7. Panzerdivision unter Oberst Dr. Mauß hervorragend bewährt. Eine Schlachtfliegerstaffel unter Führung von Hauptmann Ruffer zeichnete sich ebenfalls besonders aus. Im mittleren Frontabschnitt kam es nur zu Gefechten von örtlicher Bedeutung. In den erbitterten Abwehrkämpfen an der Smolensker Autobahn hat die württembergische-badische 78. Sturmdivision unter Generalleutnant Traut besondere Abwehrerfolge errungen. Der Feind verlor im Abschnitt dieser Division in der Zeit vom 5. bis 8. März über 4000 Tote, 43 Panzer, 45 Geschütze und zahlreiche andere Waffen. Bei der Fortsetzung ihrer vergeblichen Angriffe nordwestlich Newel, im Raum von Ostrow und an der Narwafront hatten die Sowjets wieder hohe Verluste. Eigene Gegenangriffe südwestlich Narwa verliefen erfolgreich. Im Finnischen Meerbusen beschossen deutsche Zerstörer auf der Halbinsel Magerburg sowjetische Stellungen und Nachschubverbindungen mit guter Wirkung. In Italien kam es bei beidseitiger lebhafter Späh- und Stoßtrupptätigkeit zu keinen Kampfhandlungen von Bedeutung. Das Feuer unserer Fernkampfartillerie verursachte starke Explosionen und ausgedehnte Brände in den feindlichen Landestellen im Raum Anzio-Nettuno. Britische Bomben- und Torpedoflugzeuge griffen am 12. März in spanischen Hoheitsgewässern vor der Ebromündung den deutschen Dampfer "Kilissi" an. Das Schiff geriet in Brand und ging verloren. Einige britische Störflugzeuge warfen in der vergangenen Nacht Bomben in Westdeutschland. Deutsche Kampfflugzeuge griffen Ziele an der Südküste Englands an. |
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