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"Die ersten Schwerter an der Atlantikfront !"
Der Führer verlieh am 22.06.1944 das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an SS-Obersturmführer Michael Wittmann, Kompanieführer einer schweren Panzer-Kompanie in der SS-Panzerdivision "Hitler-Jugend", als 71. Soldaten der Deutschen Wehrmacht. SS-Obersturmführer Wittmann wurde am 22. April 1914 in Vogeltal/Oberpfalz als Sohn eines Bauern geboren. Er war im väterlichen Betrieb tätig, bis er ab 1934 seiner Militärdienstpflicht genügte. 1937 meldete sich Wittmann zur Leibstandarte SS "Adolf Hitler". Er nahm an allen Feldzügen teil, wurde im Juli 1941 mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse um am 8.09.1941 mit dem EK. I. Klasse ausgezeichnet. Nach Besuch der SS-Junkerschule Tölz wurde er am 21.12.1942 zum SS-Untersturmführer befördert. Am 14.01.1944 verlieh ihm der Führer das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, nachdem er in der Zeit von Juli 1943 bis 7. Januar 1944 56 Feindpanzer abgeschossen hatte und am 8. und 9. Januar 1944 die Abschusszahl auf 66 Panzer erhöhen konnte. Bereits am 30. Januar 1944 wurde er als 380. Soldat der Deutschen Wehrmacht mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Die Abschusszahl hatte sich inzwischen auf 114 Panzer erhöht. Seit Beginn der Abwehrkämpfe in der Normandie steht SS-Obersturmführer Wittmann mit seinem Panzer erneut am Feind. Am 13. Juni 1944 vollbrachte SS-Obersturmführer Wittmann die Tat, für die er jetzt vom Führer die hohe Auszeichnung erhielt. Am Morgen dieses Tages stand er mit der von ihm geführten schweren Panzer-Kompanie im Raum Caen einsatzbereit. SS-Obersturmführer Wittmann befand sich - abgesetzt von seiner Kompanie - mit seinem "Tiger" in Deckung, als ihm plötzlich eine englische Panzer-Abteilung, der ein englisches Schützen-Panzer Bataillon folgte, gemeldet wurde. Schnellstens Handeln war erforderlich. Ohne erst weitere Befehle an seine Kompanie zu geben, stieß er mit seinem Panzer aus der Fahrt schiessend in die englische Kolonne hinein. Aus 80 m Entfernung vernichtete Wittmann zunächst 4 Panzer "General Sherman". Dann setzte er sich mit seinem "Tiger" neben die Kolonne und brauste in Fahrtrichtung feuernd an ihr entlang. Innerhalb kürzester Zeit schoss er auf diese Weise 15 schwere Feindpanzer ab. 6 Panzer wurden angeschossen, so das die Besatzungen ausbooten mußten. Das begleitende Schützen-Panzer Bataillon wurde fast vollständig vernichtet. Die nachfolgende Kompanie machte von diesem Bataillon noch etwa 230 Gefangene. Selbst als sein Panzer durch eine schwere feindliche Pak bewegungsunfähig geschossen worden war, vernichtete er noch alle in Schussweite befindlichen feindlichen Fahrzeuge und zersprengte den Verband. SS-Obersturmführer Wittmann und seine Besatzung booteten schließlich aus und schlugen sich zu Fuss auf einem Marsch von 15 km zu einer Nachbardivision durch. Mit 15 Panzern dieser Division kehrte SS-Obersturmführer Wittmann an den Kampfort zurück und unterrichtete eine inzwischen hinzugekommene andere schwere Panzer-Kompanie seiner Division über die Lage. Diese Kompanie trat dann auch sofort gegen den noch mit Panzern und Pak im Ort befindlichen Feind an. Nur dem entschlossenen und tapferen Verhalten von SS-Obersturmführer Wittmann war es zu danken, dass die bereits weit im Rücken der eigenen Front marschierende englische 22. Panzer-Brigade vernichtet wurde. Hiermit war eine für das ganze Korps drohende Gefahr abgewandt. SS-Obersturmführer Michael Wittmann hat an diesem Gefechtstage mit seinem Panzer eine Gesamtabschusszahl von 138 feindlichen Panzern und 132 feindlicher Pak erreicht. |
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